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Schloß Schallaburg

Informationen der Redaktion

Byzanz und der Westen

Das Römische Reich mit seinen fast 1000 Jahren erstreckt sich im 4. Jahrhundert unserer Zeitrechnung rund um das Mittelmeer und kämpft immer stärker mit komplexen Gefahren von Innen und Außen. Aufgrund der Herausforderungen der Verwaltung eines Reiches mit einer derart immensen Ausdehnung und Größe wird das Reich im Jahr 395 geteilt. Das Byzantinische Reich oder auch Oströmische Reich entsteht und wird für weitere 1000 Jahre Grundlage und Zentrum vieler mitunter vergessener Entwicklungen in Handel, Kunst und Kultur bleiben.

Westrom geht 476 mit der Absetzung des letzten weströmischen Kaisers Romulus Augustulus zu Ende, das Oströmische Reich bleibt noch 1000 weitere Jahre bestehen und entwickelt sich mit seiner Hauptstadt Konstantinopel zu einer Weltmacht und wird für einige Jahrhunderte ein politisches und kulturelles Zentrum im Mittelmeerraum.

Byzanz zieht sie alle an, die germanischen Kämpfer als auch die Gelehrten und Pilger. Der Westen möchte sich mit den Lebensgewohnheiten und Errungenschaften der byzantinischen Welt schmücken und findet sich immer wieder in einem Wechselbad an Gefühlen zwischen Anerkennung, Misstrauen, Faszination und dem Spiel der gegenseitigen Wahrnehmungen.

Die Ausstellung auf der Schallaburg zeichnet ein umfassendes und informatives Bild über die Zeit von 395 bis 1453, der über 1000 Jährigen Geschichte Byzanz und bietet weiters vertiefende und besondere Vermittlungsangebote.

Ausstellungstipp:
Byzanz und der Westen
17. März bis 11. November 2018 auf der Schallaburg

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