Allegorie auf die Übertragung der kaiserlichen Galerie in das Belvedere
Beschreibung
- Athene, die Göttin der Weisheit und Kunst, erteilt Kaiser Joseph II. einen Ratschlag und weist ihn auf das Obere Belvedere hin. Die kaiserlichen Sammlungen waren im 18. Jahrhundert stark angewachsen, sodass es in der Hofburg nicht mehr ausreichend Platz für sie gab. Deshalb verlagerte man die Gemäldegalerie ab 1776 in die ehemalige Sommerresidenz Prinz Eugens. Das kleinformatige Bild diente vielleicht als Entwurf. Doch trotz der barocken Vorliebe für solch sinnbildhafte Darstellungen sind weder eine größere Ausführung noch Reproduktionsgrafiken bekannt. Ursache dafür könnte die fortschreitende Aufklärung sein, die statt barockem Prunk den maßvoll-verhaltenen Klassizismus bevorzugte.de
Allgemeine Informationen
Titel: - Allegorie auf die Übertragung der kaiserlichen Galerie in das Belvedere
Provenienz: - 1872 Schenkung Joseph Carl Klinkosch an Kaiserliche Gemäldegalerie. – 1922 Übernahme aus dem Kunsthistorischen Museum, Wien. – 1948 Inventarisierung
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