On Webern Symphony
Beschreibung
- Für den kanadischen Radiosender CBC analysierte Ernst Krenek 1957 die Symphonie op. 21 von Anton Webern. Die Kürze des Werks erlaubt ihm dabei mehrere komplette Durchläufe sowie ein mehrfaches Wiederholen einzelner Passagen um den Zuhörenden auch kleinste Details an Weberns Komposition zugänglich zu machen. Am Ende der Radiosendung demonstriert Krenek, dass die verdichtete Kürze von Weberns Musik keine technische Konsequenz aus der Anwendung der Zwölftontechnik ist, sondern vielmehr eine Fortsetzung von Weberns auf Intensivierung emotionalen Ausdrucks abzielender expressionistischer Schaffensphase ist. Außerdem verortete Krenek die Symphonie Weberns als Schlüsselwerk in der Weiterentwicklung der Zwölftontechnik zum Serialismus.
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